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  • Frankfurter Allgemeine ZeitungEleonore Büning

    Tolle Vexierbilder ergeben sich aus dieser Regie-Idee, die den Stoff weder verbiegt noch überfrachtet. Alles sieht irgendwie immer fotogen aus. Stets passiert das Nächstliegende, fast alles passt perfekt zur Musik.

    Und atemraubend auch die Ausgestaltung der Ballettmusik im zweiten Aufzug, als Rusalka zum Gespött der Chor-Gäste wird, herumgeschubst in ihrem selbstgebastelten Plastikfolienhochzeitskleid. Da entlarvt die Personenführung die Trauer der Musik hinter all dem Tschingderassa, die Hohlheit der Brillanz von Trompeten, Triangelklirren, Beckenschlag.

  • OpernweltHans-Klaus Jungheinrich

    Nirgends eine als Gegebenheit simulierte Natur (oder Folklore) – durchgehend die aufgeklärte, auch leicht resignative Einsicht einer Fantasieproduktion, die scheinbar Elementares in die Kunst-Welt (das metaphorisch Museum) überführt und damit auch der Musik eine neue Richtung gibt.

  • Opera Magazine (UK)Hugh Canning

    Hugely engaging evening in the theatre. Lucassen sets the opera in an anthropological museum. It’s a clever conceit in which Lucassen – his own set designer, with Amélie Sator and Andreas Grüter providing costumes and lighting – coaxed remarkable performances from a cast based on Frankfurt’s enviable ensemble.

  • Frankfurter Allgemeine SonntagszeitungEleonore Büning

    Ein antiker Stoff: Quellnymphe liebt Sterblichen. Allzu viele Nymphen sind ja heute nicht mehrunterwegs. Doch am Frankfurter Opernhaus, das "Semi-Stagione" spielt,  zeigte kürzlich der famose junge holländische Regisseur Jim Lucassen, wo man noch eine flnden kann.  Ein lichtdurchflutetes Museumslabyrinth. ins Offene, ins Blaue hinaus fliegen die Träume Rusalkas (Amanda Majeski), die an Land geht oder vielmehr nachts aus dem Bilderrahmen steigt, weil sie eine unsterbliche Seele haben will, genau wie  ihr junger Prinz. Wie scheu und zärtlich sie die ersten Schritte tut, nachdem ihr die Museumsbibliothekarin (Katharina Magiera) mit dem Brieföffner die Fischschwanzschleppe abmontiert hat! Und wie gut, dass sie ganz am Ende, als alles verloren ist, dem Schicksal in den Rachen greift. Nur wenige kirchentonal gefärbte Takte heben den Katastrophenschluss wieder auf. Nur wenige Worte, über die wahren Werte: über Glanz und Schönheit der Seele, die liebt. Wer die Sehnsucht kennt, der kann nicht in die Hölle kommen, sagt Rusalka, kurz bevor sie sich in Schaum auflöst.

  • Opernnetz.deBarbara Röder

    „Nachts im Museum“ könnte zusätzlich als Headline über dieser Inszenierung stehen, aber das wäre eine zu oberflächliche Sicht auf die sehr eigenwillige und dennoch poetische Regieausdeutung des Werkes durch den niederländischen Regisseur Jim Lucassen.

    Lucassen versteht es in seiner exquisiten Personenführung Welten, Wesen und Schicksale aufeinander prasseln zu lassen. Und er lässt uns an der Täuschung und Verstörung der Protagonisten teilhaben, ohne voyeuristisch zu sein.

    Das international besetzte Premierenpublikum aus Politik, Finanzwelt und Kultur ist begeistert und bezaubert zugleich. Viele Bravos, Vorhänge und stürmischer Applaus für den gelungenen Saisonauftakt.

    Regie *****    Bühne ***** 

     

  • Der OpernfreundManfred Langer

    Was der Regie ausgezeichnet gelingt, ist die Personenführung, die viel Sensibilität für die Musik beweist. Hier wurde nicht aus dem Reclam-Libretto inszeniert.

    Grandios ist die Bühne, ebenfalls von Jim Lucassen entworfen, die für Frankfurter Verhältnisse sehr aufwändig ist.

  • Opera PagesArgo Spier

    With the production of Rusalka the Frankfurt Oper has justified its claim as Best Opera Company of 2013.

    The production has a superior form-content unity which makes it such a pleasure to experience. The handling of the middle distance, the space in which opera goer and opera maker meet each other, has features of perfect execution. Rusalka's design, and the concept of having it be a 'real story' taking place in a Natural Historic Museum where everything plays itself out in the absence of human beings, is a compelling conception.

    The opera is more than worthwhile seeing and it will be also worthwhile to see it more than once. It carries within itself an exhilarative prediction of what is yet to be expected of opera in the near future. The style and success of it will be copied and a new trend will emerge, one similar yet different, but as influential as the Spielbergian fast-track trend and hype that was created by Calixto Bieito

  • Frankfurter RundschauHans-Klaus Jungheinrich

    Szenisch und musikalisch hochrängig startet die Oper Frankfurt mit Antonín Dvořáks „Rusalka“ in die Saison.

    In vielen liebevollen Details akzentuiert Lucassen seine sorgfältige Personenzeichnung.

  • Der OpernfreundMichael Demel

    Der niederländische Regisseur Jim Lucassen, der auch für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet, hat bei Dvoraks „Rusalka“ alle drei Ansätze aufs Glücklichste vereint.

    Ausgangspunkt ist die Idee, daß Rusalka und ihre mythische Naturwelt nur Projektionen der Wunschträume des Prinzen sind. Diese Projektionen bannt Lucassen als Bühnenbildner in ungeheuer suggestive, poetische Bilder. Gewürzt wird das Ganze immer mit einer Prise Humor in einer ausgefeilten Personenregie.

    Zur Übernahme der  „Rusalka“ kann man Intendant Loebe nur gratulieren.

  • Main EchoBettina Boyens

    Jim Lucassen heißt der junge Regisseur, dem es auf ruhige, aber faszinierende Art gelingt, hinter Glasabgelegte Geschichte und gelebte Gegenwart unvereinbar aufeinanderprallen zu lassen.

    So fein und durchdacht der junge Niederländer die Sänger führt, so handwerklich ansprechend überzeugt sein selbst entworfenes Bühnenbild.

  • Darmstaedter EchoThomas Wolff

    Jim Lucassen gibt Rusalka postmodernen Pop-Appeal, ohne sie zu veralbern. Die Bühnenbilder sind spektakulär.

    Diese „Rusalka“ könnte ein Liebling des hiesigen Publikums werden.

  • Hessische Niedersächsische AllgemeineStefan Michalzik

    Ein Abend des so klaren wie differenzierten Pinselstrichs ist das, musikalisch wie inszenatorisch.

    Eine insgesamt bestechene stringente Regiearbeit.

  • Kulturfreak.deMarkus Gründig

    Diese Produktion besticht jedoch nicht nur durch die gelungene szenische Umsetzung, sondern auch durch die musikalische und sängerische.

    Ein wunderbar poetischer und traumhafter Auftakt für die neue Saison. Viel Applaus.

  • Hanauer AnzeigerKatrin Tillmann

    Der Fatale Zusammenprall von Menschen- und Zauberwelt wurde hier unter Leitung von Sebastian Weigle und Regisseur Jim Lucassen  sowohl musikalisch, als auch szenisch beeindruckend dargestellt.

  • feuilletonfrankfurt.deRenate Feyerbacher

    Jim Lucassen überzeugt durch eine feine, personendifferenzierte Regie, durch kleine Detaileinfälle.

  • wp.rund-um-frankfurt.netBoris Drabant

    Ein ausverkauftes Haus, eine bejubelte Premiere – besser hätte die Oper Frankfurt kaum in die neue Saison starten können.

  • Bild

    Die Inszenierung von Jim Lucassen überzeugt mit starken Bildern. Tolle Bühne, super Start in die neue Saison.

  • LeoKai Scharffenberger
    Wie aber erzählt man in einer entzauberten Welt vom Zauber der Natur. Opernregisseur Jim Lucassen hatte dazu eine Idee, die so einfach wie genial ist.

    Auch am Ende gelingt der Regie ein ebenso Berückendes wie sinnhaftes Bild: Rusalka löst sich auf in das was sie für den Prinzen war – nämlich nur eine Projektionsfläche romantischer Sehnsucht.

    Kluge als auch effektvolle Lesart.

  • Der RheinpfalzFrank Pommer

    Eine aufregende und spannende Produktion.

Rusalka (Frankfurt)

Extraits de presse

 
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